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Nicht eingesetzte Polizei-Software kostet Millionen

Die bayrische Polizei will die umstrittene Software Palantir unter dem Namen „Verfahrensübergreifende Recherche- und Analyseplattform“ zum Einsatz bringen. Ob dieser Einsatz wirklich vertretbar ist, wurde in einer umfassenden Schwachstellenanalyse durch das Fraunhofer Institut für Sichere Informationstechnologie durchgeführt. Rein technisch wurde die Software durch die Untersuchung als unbedenklich eingestuft. Bestehen bleiben jedoch datenschuztrechtliche Bedenken, denn Palantir …

Die bayrische Polizei will die umstrittene Software Palantir unter dem Namen „Verfahrensübergreifende Recherche- und Analyseplattform“ zum Einsatz bringen.

Ob dieser Einsatz wirklich vertretbar ist, wurde in einer umfassenden Schwachstellenanalyse durch das Fraunhofer Institut für Sichere Informationstechnologie durchgeführt. Rein technisch wurde die Software durch die Untersuchung als unbedenklich eingestuft.

Bestehen bleiben jedoch datenschuztrechtliche Bedenken, denn Palantir führt Datenbanken aus verschiedenen Quellen zusammen und schafft so ganz neue Möglichkeiten, zur Profilierung und Überwachen von Menschen.

Als solches ist noch unklar, wann die Software überhaupt zum Einsatz kommt. Was dagegen klar ist, sind die Kosten, die Palantir allein durch den Vetragsabschluss im Mai 2022 verursachte (rund 3,2 Millionen Euro Lizenzgebühren). Hinzu kommen 430.000 Euro für die zuvor genannte Untersuchung, sowie bis zu 25 Millionen Euro für die ersten 5 Jahre im Einsatz.

Weitere Informationen finden Sie hier:

https://netzpolitik.org/2023/palantir-in-bayern-nicht-eingesetzte-polizei-software-kostet-millionen/